Wir ackern für unsere Gemeinde
Kommunalwahl 2026: Unser Kandidatenteam
CSU Ortsverband Parkstetten
Hochwasserschutz - Scheften
mit Alois Rainer, Josef Zellmeier und Landratskandidat Ewald Seifert

Obermeier soll Bürgermeister werden


Starke CSU-Gemeinderatsliste

Die CSU Parkstetten hat ihr Team für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Nach einhelliger Meinung der Mitglieder soll Ortsvorsitzender Elmar Obermeier künftig das Amt des Bürgermeisters übernehmen. Unterstützt wird Obermeier von einer starken Gemeinderatsliste mit erfahrenen und kompetenten Persönlichkeiten. Landratskandidat Ewald Seifert würdigte ausdrücklich die engagierte Arbeit des Ortsverbandes.

Zahlreiche CSU-Mitglieder und viele interessierte Zuhörer fanden den Weg in den Reibersdorfer Hof, um bei der Listenaufstellung des Ortsverbandes dabei zu sein. Er freue sich sehr über das Interesse an der Aufstellung und die große Motivation und Vorfreude auf den bevorstehenden Wahlkampf, so Obermeier. In seiner Bewerbungsrede lieferte der Bürgermeisterkandidat Obermeier einen Einblick in seine Vita und die Beweggründe für seine Kandidatur. Der Diplom-Ingenieur und ehemalige Vertriebsingenieur bei der Firma Sennebogen ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit vielen Jahren ist er mittlerweile als selbständiger Unternehmer tätig und konnte so Erfahrungen in Betriebs- und Personalführung sammeln. Daneben engagiert sich Obermeier seit Langem ehrenamtlich in der Gemeinde und ist seit 2020 Mitglied des Gemeinderats. Er bringe somit alles mit, was es für das Amt des Rathauschefs brauche.

Gestalten statt verwalten

Im Hinblick auf seine Ziele wurde Obermeier zuerst nachdenklich. Die angespannte Finanzlage der Gemeinde, sprich der hohe Schuldenstand, mache ihm Sorgen. Insbesondere die hohen Ausgaben für den Umbau und die Vergrößerung des Rathauses sowie den geplanten Kindergarten mit sechs zusätzlichen Gruppen belasten die Haushaltslage. Vor gut fünf Jahren war die Gemeinde faktisch schuldenfrei, nun steuere man auf Rekordausgaben zu. Obermeier betonte, dass die Gegenfinanzierung nicht auf dem Rücken der Bürger in Form von noch höheren Gebühren oder gestrichenen Unterstützungen für Vereine, Kultur und Senioren erfolgen darf. Trotz eingeschränkten Spielraums wolle er sich insbesondere dem Thema der Dorfentwicklung widmen Denn die Bürger erwarteten von einem Bürgermeister Gestaltung und nicht nur Verwaltung: „Parkstetten, Reibersdorf sowie die Ortsteile haben so viel ungenütztes Potential!“ So plane Obermeier Anfang nächsten Jahres eine öffentliche Veranstaltung, um gemeinsam mit der Bevölkerung Ideen und Lösungen für die Weiterentwicklung der Gemeinde zu erarbeiten. Die Versammlung honorierte Obermeiers Rede mit lang anhaltendem Applaus und einer einstimmigen Nominierung in geheimer Wahl unter der Leitung von Ewald Seifert.

 

Ehrenamt, Erfahrung, Gestaltungskraft

Ein weiterer Trumpf Obermeiers sei eine ausgeglichene und hervorragende Kandidatenliste. Es freue ihn sehr, dass sich alle amtierenden CSU-Gemeinderäte wieder aufstellen haben lassen und Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Berufen, Lebenswegen, Ehrenämtern und Erfahrungen gewonnen werden konnten. Man habe es sich nicht leicht gemacht und intensiv nach geeigneten Kandidaten gesucht, was mit Erfolg gelungen sei: „Jeder einzelne Kandidat ist bestens als Gemeinderatsmitglied geeignet!“, freute sich der Bürgermeisterkandidat. Einen großen Dank sprach Obermeier dabei stellvertretend Robert Wacker und Thomas Friedl aus, die von sich heraus auf einen vorderen Listenplatz verzichteten und sich weiter hinten einreihten. Bei der anschließenden Vorstellung zeigten die Kandidaten beeindruckend die hohe Qualität der Liste. Ziel sei es, die derzeit sieben Mandate im Gemeinderat auszubauen und damit mehr Gestaltungskraft für Parkstetten zu gewinnen. Die von der Versammlung aufgestellten Kandidaten lauten: Elmar Obermeier, Birgit Rohrmüller, Florian Schindler, Christian Probst, Robert Häusler, Thomas Friedl, Alois Lummer, Andreas Heisinger, Sebastian Riesner, Thomas Wittmann, Hans Kammermeier, Daniel Wasl, Manfred Probst, Monika Zistler, Daniel Altmann und Robert Wacker. Als Ersatzkandidaten stehen Alois Bosl, Ulrike Guggenberger und Pascal Obermeier zur Verfügung.

Seifert: Ja zur Klinik Bogen

In seinem Grußwort hob CSU-Landratskandidat Ewald Seifert die gute Arbeit der CSU Parkstetten hervor und lobte sowohl die klaren Ziele Obermeiers, als auch die enorm starke Liste. Die Gemeinde könne sich glücklich schätzen, wenn solche Persönlichkeiten die künftige Entwicklung mitgestalten. Denn Gestalten sei eine ureigene Aufgabe der Politik, was Seifert an mehreren Beispielen aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Bürgermeister und im Kreistag aufzeigte. Darüber hinaus sei eine florierende Wirtschaft im Landkreis der Garant, um politisch handlungsfähig zu bleiben. Ein wirtschaftsfreundliches Umfeld locke Firmen in die Region und erhöhe die finanzielle Stärke der Gemeinden sowie deren Umlagekraft, wovon nicht nur der Landkreis, sondern in erster Linie die Bürger vor Ort profitieren. Eine Lanze brach Seifert zudem für die Kreiskliniken Bogen und Mallersdorf. Er sprach sich klar für den Erhalt beider Häuser aus, allerdings sei es unumgänglich, Maßnahmen gegen das galoppierende Defizit zu ergreifen.