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Wahlversammlung Reibersdorf


Obermeier und die CSU wollen anpacken: Sachpolitik statt Polemik

Viele Wähler fanden den Weg zur CSU-Wahlversammlung im Reibersdorfer Hof, um die Ideen und Konzepte Obermeiers und seiner Mannschaft mit den Reibersdorfer Kandidaten Christian und Manfred Probst kennenzulernen.

Nach der Begrüßung stellte der Bürgermeisterkandidat klar, dass man auf überparteiliche Sachpolitik setze.

 

Man sei sich einig, dass die zunehmenden Angriffe seitens der Mehrheitsfraktionen im Gemeinderat nicht dem eigenen Anspruch gerecht werde und man diese daher nicht kommentiere. Diese Ansicht wurde auch in den zahlreichen Gesprächen geteilt, die Obermeier und die Gemeinderatskandidaten in den Wochen vor der Wahl mit einer großen Zahl an Bürgern geführt habe.

Großen Anklang fanden die Pläne für die kommenden sechs Jahre. So überzeugte Obermeier mit der Zusage, unverzüglich an einigen Stellschrauben zu drehen, um die Ortsbilder attraktiv und fit für die Zukunft zu machen. Die Gemeinde als Ganzes habe großes Potential, das es zu entfalten gelte. Als Bürgermeister wolle er dies federführend und aktiv in die Hand nehmen. Dazu solle mit Bürgerbeteiligung ein Leitbild und ein Konzept für Reibersdorf, Parkstetten und alle weiteren Ortsteile ausgearbeitet werden.

Die Finanzlage bereite jedoch große Sorgen: Diese sei mit einem voraussichtlichen Schuldenstand im Jahr 2028 von 13,6 Millionen Euro enorm angespannt, obwohl Parkstetten 2020 noch faktisch schuldenfrei war. Dies ist u.a. im Gemeindeboten vom Juni 2025 nachzulesen. Obermeier zeigte sich jedoch entschlossen, dass eine Haushaltskonsolidierung beispielsweise durch die Planung von Gewerbegebieten sowie eine maßvolle Bereitstellung von Baugrundstücken für Gemeindebürger unter seiner Führung gelingen werde. Ebenso auf der Agenda stehen ein Dorfgemeinschaftshaus, seniorengerechter Wohnraum, die Unterstützung des Ehrenamts oder schnellere und unbürokratischere Entscheidungsfindungen.