Liebe Besucher unserer Homepage,
liebe Parkstettnerinnen und Parkstettner,
unter der Rubrik "Aktuelles" finden Sie regelmäßige Informationen zu Sachthemen aus
dem Gemeinderat, Hintergrundberichte zu Ereignissen in Parkstetten sowie
Ankündigungen zu unterschiedlichen Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Ebenso
liefern wir Ihnen Standpunkte unseres Bürgermeisters Heinrich Krempl und unserer
CSU-Gemeinderäte. An dieser Stelle werden alltägliche Themen in Parkstetten
behandelt, das heißt alles, was für die Bürger in unserem Dorf Wichtigkeit besitzt.
Thema:
CSU Parkstetten beim Neujahrsempfang in Neukirchen
Die CSU Parkstetten war beim traditionellen Neujahrsempfang des CSU Kreisverbandes
in Neukirchen stark vertreten. Neben dem Vortrag unseres Bundesinnenministers Dr.
Hans-Peter Friedrich bietet diese Veranstaltung auch immer die Gelegenheit, sich
hautnah mit vielen Mandatsträgern aus Bund, Land und Kommune in ungezwungenem
Rahmen auszutauschen. Das ist Bürgernähe, wie die CSU sie versteht.
Den Anfang machte unser Kreisvorsitzender, MdL Josef Zellmeier. „Bayern hat seinen
Stresstest bestanden“, das war die Kernaussage seines Grußwortes. Die Wirtschaft in
Bayern boomt, wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Deutschland,
Studienplätze werden geschaffen, neue Polizisten werden eingestellt, mit dem
Betreuungsgeld für Kinder steht die CSU für eine moderne Familienpolitik und das Ganze
finanziert durch eine solide Haushaltspolitik. In Bayern herrscht keine „Alternativlosigkeit“,
in Bayern wird Zukunftspolitik aktiv gestaltet.
Dr. Hans-Peter Friedrich zog dann in seinem Vortrag einen weiten Bogen. Wo kommen
wir her, wo stehen wir und wohin gehen wir. Unser Innenminister erzählte mit launigen
Worten, dass er der Einladung von Ernst Hinsken sofort gefolgt sei. „Bei Ernst muss man
ja mindestens ein Minister sein, sonst fragt er einen ja gar nicht“, mit diesen Worten
begründete der Oberfranke, warum er erstmals in den Landkreis Straubing-Bogen
gekommen war.
„Es geht uns doch ziemlich gut, aber wir stehen im globalen Wettbewerb“. Unser heutiger
Wohlstand wurde uns nicht geschenkt, sondern von den fleißigen Menschen in unserem
Land selber erarbeitet. Nur wenn wir alle unser Potential heben, können wir diesen
Wohlstand halten. Wir haben in Deutschland keine Rohstoffe, unser Wettbewerbsvorteil
sind Denker, Ingenieure und Techniker. Daher sei es geradezu tragisch, dass in unserer
Gesellschaft das Aussteigen immer moderner wird. Ausstieg aus der Kernenergie,
Ausstieg aus der Gentechnik, Ausstieg aus Stuttgart 21. Diese Liste lasse sich beliebig
verlängern. Es ist unsere Entscheidung, wie wir unsere Zukunft gestalten. Nur mit einem
klaren Bekenntnis zum technologischen Fortschritt können wir im Wettbewerb erfolgreich
bestehen.
Dann schwenkte der Innenminister zur inneren Sicherheit. Noch nie in der Geschichte
war unser Land in so starkem Maße inneren Bedrohungen ausgesetzt. „Wir werden keine
Gefährdung unserer Bürger zulassen“. Mit dieser Aussage verbunden steht die
Forderung, dass wir alle auch für unsere Polizisten eintreten. Die Polizei vertritt die
Gesetze, die nach unseren Wertmaßstäben beschlossen wurden. „Unsere
Sicherheitskräfte brauchen das Vertrauen unserer Bevölkerung“. Es ist Aufgabe der
Gesellschaft, keine Rechtfertigung für die Ausübung von Gewalt gelten zu lassen. Dieses
Recht kann jeder Bürger für sich beanspruchen, es gilt in gleichem Maße aber auch für
unsere Polizisten, die in unerträglichem Maße bei Demos, Fußballspielen oder auch bei
sonstigen Anlässen Gewalt ausgesetzt sind.
„Politik braucht klare Maßstäbe“, mit diesen Worten beendete Dr. Friedrich seinen
Vortrag. Der begeisterte Applaus der Versammlung zeigte, wie sehr er mit seinen Worten
den Nerv der Zuhörer getroffen hatte.
Das Schlusswort durch unseren Ehrenvorsitzenden Ernst Hinsken endete dann mit zwei
Aussagen:
„Wenn ich in die Zukunft blicke, bin ich so zuversichtlich“. Deutschland und Bayern stehen
vor großen Herausforderungen, aber wir haben die richtigen Lösungen, um diese zu
meistern.
„Am 26. Mai steht Josef Zellmeier vor seiner größten Herausforderung. An diesem Tag
wird er (endlich) heiraten - und wir werden kräftig mitfeiern“.
Mit diesen Worten endete der offizielle Teil der Veranstaltung und alle Teilnehmer waren
eingeladen, sich an einem Buffet mit bayerischen Spezialitäten zu stärken. Die vielen
Gespräche wurden dabei begleitet von der Festspielkapelle Neukirchen, die schon zuvor
die Veranstaltung musikalisch umrahmt hatte. Nachdem der zwischenzeitliche Schneefall
geendet hatte, ging dieser Abend harmonisch zu Ende. Zuversichtlich gestimmt für 2012
verließen die Gäste und Freunde der CSU das schöne Neukirchen.
Karl Klostermeier, 23.01.2012
Thema:
Eiche und Linde in der Richtergasse
„Zu fällen einen schönen Baum,
braucht’s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert“
Eugen Roth
Im Zuge der Straßen-Sanierungsarbeiten in der Richtergasse kam es zu unerwarteten
Schwierigkeiten mit dem dortigen Baumbewuchs. Namentlich zwei große Eichen und eine
Linde beeinträchtigten mit ihren Querwurzeln die geplante Erneuerung des Bürgersteiges.
Es war davon auszugehen, dass diese Querwurzeln in den Folgejahren die Randsteine
anheben und kostspielige Reparaturen nach sich ziehen würden. Ebenfalls bestanden
ernsthafte Bedenken im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. In den vergangenen
Jahren kam es bereits mehrfach zum Abwurf von Totholz, das in der Regel von den
Anwohnern beseitigt wurde. Einmal war nach einem Sturm sogar ein Feuerwehreinsatz
erforderlich, um armdicke abgebrochene Äste aus der Krone zu entfernen. Diese und
weitere Argumente führten dazu, dass die direkten Anwohner bei der Gemeinde einen
Antrag auf Fällung dieser Bäume stellten.
Dieser Antrag führte innerhalb des Gemeinderates zu kontroversen Diskussionen.
Ökologische Aspekte und die Bereicherung des Ortsbildes durch die großen Bäume
standen gegen die Risiken für die Straßensanierung und die Interessen der Anwohner.
Im Zuge der Prüfung der Sachlage stellte sich heraus, dass alle drei Bäume nicht
gänzlich auf Gemeindegrund, sondern zum überwiegenden Teil auf dem Grundstück
eines Anliegers standen. Das bedeutet der Stamm gehört etwa zur Hälfte einem
Anwohner, zur andern Anteil der Gemeinde. Einschlägige Urteile zum Thema Grenzbaum
besagen eindeutig, dass am Grenzbaum ein vertikal geteiltes Eigentum der beiden
Nachbarn besteht. Jeder Eigentümer kann die Beseitigung des Baumes verlangen. Die
Kosten der Beseitigung fallen den Nachbarn zu gleichen Teilen zur Last, außer wenn ein
Beteiligter an sein Recht an dem Baume verzichtet.
Basierend auf dieser Rechtslage hatte der Gemeinderat in einer eigens einberufenen
Sondersitzung keine andere Wahl, als seine Zustimmung zur Fällung zu erteilen und das
Recht am Baum auf den Miteigentümer zu übertragen. Die Fällung kann damit ohne
Kostenbeteiligung der Gemeinde zeitnah erfolgen, damit die Straßensanierung nicht
unnötig zu verzögern.
Dieser Beschluss des Gemeinderates ist kein Präzedenzfall, sondern den Gegebenheiten
der Richtergasse geschuldet. Es ist nicht auszuschließen, dass es an anderer Stelle in
Parkstetten zu ähnlich gelagerten Problemstellungen kommt. Hier wird dann ebenso wie
in der Richtergasse die Sachlage geprüft und für den Einzelfall entschieden werden.
Die Gemeindeverwaltung hat dieses Thema bereits aufgegriffen und sorgt dafür, dass
heute in Neubaugebieten keine Bäume mehr gepflanzt werden, die aufgrund ihrer zu
erwartenden Größe solche Probleme erwarten lassen. „Der Mensch im Einklang mit der
Natur“ - die Gemeinde Parkstetten wird sich auch weiterhin bemühen, dieses
jahrtausendalte Erfolgsrezept der Menschheit - auch trotz dreier zu fällender Bäume in
der Richtergasse - weiter zu verfolgen.
4.11.2011, Karl Klostermeier
Thema:
Der nächste Schnee kommt bestimmt - wie der Winterdienst in Parkstetten funktioniert
Eine einfache und offensichtliche Grundregel soll vorweg genannt werden: Öffentliche
Straßen und Plätze werden von der öffentlichen Hand geräumt. Für private Geh- und
Fahrwege innerhalb von Grundstücken und auch für Hofeinfahrten vor privaten Garagen
ist jeder Gemeindebürger selbst verantwortlich. Die zuverlässige Schneebeseitigung auf
unseren Haupt- und Siedlungsstraßen in Parkstetten wird für die Kreisstraßen
Straubinger Straße, Bogener Straße, Kößnacher Straße und Chamer Straße vom
Räumteam des Landkreises Straubing-Bogen erledigt. Die Mitarbeiter unseres Bauhofes
sind für den Winterdienst auf den Gemeindestraßen verantwortlich. Hierzu wird streng
nach dem vorliegenden Räum- und Streuplan vorgegangen. Dieser Plan gibt für die
Fahrer der Räumfahrzeuge eine unbedingt einzuhaltende Route durch das
Gemeindegebiet vor. Wann und in welcher Reihenfolge bestimmte Straßen in Parkstetten
und Reibersdorf von Schnee und Eis befreit werden, ist somit festgelegt. Diese
Prioritätenliste der zu räumenden Straßen wird grundsätzlich vom Verkehrsaufkommen
abhängig gemacht. Es gilt: Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen, in der Nähe der
Schule und des Kindergartens haben immer Vorrang vor den einzelnen Siedlungsstraßen.
Die Durchführung des Winterdienstes wird in Parkstetten
ab diesem Jahr mit zwei Fahrzeugen effektiver
bewerkstelligt. Zusätzlich zum bekannten Räumfahrzeug
wurde im Rahmen der Technisierung des Bauhofs auf
Initiative von Bürgermeister Krempl ein vielseitig
einsetzbares "Multicar" angeschafft, das unter anderem
bei den gemeindeeigenen Bürgersteigen, Parkflächen
und kleinen Siedlungsstraßen eingesetzt wird.
Ein Aufruf an ortsansässige Landwirte und
Privatpersonen zur Unterstützung des Bauhofs bei extremen Schneefall zeigte leider
keinerlei Resonanz.
3.11.2011, Sibille Santl
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